Buchrezension: Magie der Schatten (Thomas Lisowsky)

Diese Woche fällt einmal ganz aus der Reihe, der häkel- und nähverliebten Wochen aus der letzten Zeit.

Beginnen möchte ich mit meiner Buchrezension von „Magie der Schatten“ von Thomas Lisowsky. Ein noch sehr junger Autor wie ich finde (Jahrgang 1987) und trotzdem hat er bereits zwei Bücher veröffentlicht. Ich habe mich bereits vor einiger Zeit bei www.bloggdeinbuch.de angemeldet und wurde auch einem Buch für das ich mich beworben habe zugelost.

Entgegen meiner sonstigen Thriller- & Romanaffinität, handelt es sich bei diesem Buch um eine Geschichte von Magiern und Zauberei. Was mich erst stutzig machte, lies mich aber irgendwann ganz in die Geschichte eintauchen, denn wie immer geht es auch hier um „Gut gegen Böse, um die Liebe und die Hoffnung“. Und das ist es doch, was wir immer in Büchern und Filmen haben wollen, oder?

Magie der SchattenNun aber zum Buch:

Ein alternder Söldner, der keiner mehr sein möchte und ein junger Zauberer, der nicht glaubt ein guter Zauberer zu sein. Was den alten Raiger und den jungen Nairod zu unterschiedlich macht ist nicht nur der Altersunterschied.

Ohne viel Enthusiasmus lebt Nairod sein Leben, bewundert die großen Magier und schaut zu ihnen auf. Er traut sich und seiner Zauberkraft nicht viel zu, sieht sich slebst als unbedeutend. Seine Freundin Linea bildet hier das klassische Pendant: strebsam, erpicht darauf Ihre Zauberkräfte stetig zu erweitern, zu formen und zu verbessern. Als Freundin möchte Nairod von seiner Antriebslosigkeit helfen und übergibt ihm ein Buch. Widerwillig nimmt er es an, legt es jedoch vorerst zur Seite. Das Buch übt jedoch eine solche Anziuehungskraft auf ihn aus, dass er es nicht mehr zur Seite legen kann und es folglich in einem Stück liest. Er ist wie besessen von dessen Inhalt, der in einem weiteren Teil des Buches fortgeführt wird, dass er beschließt den bestehenden Hinweisen nachzugehen und den zweiten Teil zu suchen. So zieht er erst alleine los, muss jedoch bald feststellen, dass Lenia ihm gefolgt ist -gegen seinen Willen. Und doch ist er froh sie dabei zu haben, denn gemeinsam gehen sie einen unglaublichen Weg um den anderen Teil des Buches zu finden…

Raigar ist als ehemaliger Söldner ein großer -nahezu riesiger- Kerl, der seine Vergangenheit hinter sich lassen möchte und nun auf der Suche nach Arbeit ist. Kaum in den Dörfern angekommen wird er misstrauisch beäugt und sogar umgehend eingesperrt. Söldner wie ihn wolle man nicht hier haben: sie planen ihn zu hängen. Noch im Kerker lernt er Vicold kennen. Mit ihm und weiteren Gefangenen gelingt ihm eine spektakuläre Flucht vom Galgen und gemeinsam flüchten sie durch das Land in Richtung Reichsgrenze. Auf diesem Weg treffen viele Gestelten, gute wie böse. Ein junger Prinz und die bestialischen Flammenbeller spielen nicht unwichtige Rollen im Buch…

Von Nairod wissen wir, was er sucht: das Buch. Von Raigar wissen wir es auch: ehrbare Arbeit.

Meine Sicht der Dinge:

Gelesen habe ich „Magie der Schatten“ als ebok, womit ich zwar gerne einige Angaben zu Größe und Aufmachung des Buches gesagt hätte, nun allerdings nur das Cover beschreiben kann. Die Umsetzung der Geschichte auf das Cover ist jedoch eher mittelmäßig gelungen: ein Zauberer in einem dunklen Gewand vor einem kahlen Baum. Hier hätte wirklich noch mehr aus der Geschichte herausgeholt werden können. Doch dies soll das Buch nicht schmälern: Thomas Lisowsky schreibt schnörkellos und offen. Empfehlen kann man dieses Buch natürlich allen Fantasyliebhabern, auch en Einsteigern, die sich bisher noch nicht unbedingt an dieses Genre herangewagt haben. Beachten sollte der Leser, dass hier die beiden Protagnisten in zwei Handlungssträngen beleuchtet werden und man somit ständig zwischen Nairod und Raigar hin und herspringt. Somit ist auch dieses Buch nur bedingt für Leser empfehlensewert, die eine klare und durchgängige Handlung favorisieren.
Der Schreibstil Lisowskys betrachte ich im allgemeinen als schnörkellos und offen. Diese Offenheit schließt eine schöne, bildhafte Beschreibung der Schauplätze nicht aus: charaktere, Schlachten und auch die Gefühle der Prtagnisten zueinander werden stets deutlich und anschaulich beschrieben. Es gibt jedoch Ausnahmen, in denen er sich meiner Meinung nach etwas zu sehr in Details verliert. So verliert er sich leider in meiner Meinung nach vollkommen überzogenen Alliterationen, die einen in diesem Moment leider total aus dem Lesevergnügen herausreißen, denn ich habe in diesem Moment gedacht „Was ist denn nun los? Das hat jemand hineingemogelt!?“.
Trotz der kleinen Kritik ist das Buch doch gut geschrieben: einzig beim Schluss habe ich mich gefragt, warum der Autor nun s schnell zu einem Ende kommen musste? War das so wirklich sein Wunsch oder ging ihm die Zeit der die Muse aus? Trotz allem: empfehlenswert & lesbar!

Wie es ausgeht?

Verrate ich natürlich nicht 😉 Aber: es lohnt sich, auch, wenn man nicht unbedingt dem Phantasygenre zugetan ist.

Woran lest ihr gerade? Ich habe hier noch das ein oder andere Buch im Regal, bzw. als eBook gespeichert (eine gute Auswahl gibt es übrigens bei dotbooks!). Mal schauen, was ich als nächstes zur Hand nehme! Empfehlen kann ic

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