Die ersten Kekse im Advent 2013

Nachdem ich Donnerstag Abend schon dem Apfelkuchen verfallen bin (der scheinbar bei der Herrenwelt ziemlich gut ankommt!), wollte ich ursprünglich schon Freitag die ersten Kekse ausprobieren. Aber ihr kennt das: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Bla bla 😉

So bin ich nun heute zur ersten Testphase geschritten und habe neben Schoko-Mandelkeksen auch noch ein paar Baisers gemacht. Irgendwie schaffe ich es nie, etwas zu 100% nach Rezept nachzukochen der zu -backen. Kennt ihr das? Auch in diesem Falle habe ich das Rezept um Nüsse gekürzt und um Kakao erweitert:

  • 250 gr Butter mit
  • 125 gr Zucker und
  • einem Päckchen Vanillezucker verrühren.
  • 3 kleine Eigelb
  • 100 gr gemahlene Mandeln und
  • eine Handvoll Walnüsse grob zerdrückt nacheinander unterrühren.
  • 1 EL Weizenkeime und
  • 250 gr Mehl sieben und unterkneten.

Da es nicht dem Originalteig entspricht war ich bei der Zubereitung auch nicht weiter überrascht, dass diese klebrige Masse sich so gar nicht ausrollen lassen wollte. Aber nicht mit mir!

In diesem Falle habe ich den Teig der Einfachheit halber auf das Backpapier geschaufelt und mit dem Löffel glatt gestrichen. Einige Unebenheiten lassen sich übrigen hervorragend mit feuchten Fingern glätten! Dch nach diesem Erfolg machte sich schnell etwas Unmut breit; wollte ich doch unbedingt meine Keksstempel ausprobieren….  In diesem Teig? Unmöglich!  Aber halt: eigentlich kann man ja auch einfach kurz vor Ende noch die Stempel in den Teig drücken, oder?

Tja, bei einer Backzeit von nur gut 10 Minuten ist der Zeitpunkt „kurz vor Ende der Backzeit“ jedoch so schnell vorbei, dass ich den Ofen ausgemacht habe und kurzerhand vor dem auskühlen den Stempel auf den Teig gedrückt habe. In diesem Zuge habe ich auch die Masse mit einem Messer zerteilt (man weiß ja nie, wie sich die Konsistenz nach dem auskühlen so beim Schneiden verhält….) und alles auf dem Rost auskühlen lassen. Et voila:

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Schaut für den ersten Versuch ganz gut aus und um heute mal die Phrasenkasse so richtig schön klingeln zu lassen: Versuch macht kluch!

Der aufmerksame Leser dürfte sich nun an den Anfang des Postings erinnern (gab es da nicht einen zweiten Keks???) und mit analytischem Sachverstand festgestellt haben, dass bei der Verarbeitung 3 Eigelb auch immer etwas übrig bleibt. Richtig! 3 Eiweiß! 😉

Also auf zum Klassiker: Baisers!

Aber nicht so einfach wie sonst, sondern dieses Mal (aus Sweet Paul Okt/Nov/Dez) geklaut, ganz anspruchsvoll. Jawohl anspruchsvoll! Denn nachdem man diese Häufchen ganz kunstvoll auf dem Backblech drapiert hat kann es auch schon losgehen. Der Clou: man verteilt auf jedem der Häufchen eine Prise Zimt und eine Prise Kakao und zieht das ganz zackig mit einer Gabel unter: Hurra! Ein Marmoreffekt. Naja, zumindest wurde es s beschrieben. Ein Drittel der „Baumasse“ habe ich übrigens nachher statt mit Zimt und Kakao mit Lebkuchengewürz versehen und muss sagen: „Janz lecker“ 🙂

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Dann heißt es Geduld, denn die vollständige Aushärtung erreicht ihr -je nach Dicke der Klümpchen- bei 120°C Ober-/Unterhitze nach 60-90 Minuten. Macht nix. In der Zeit kann man prima andere Dinge machen…

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In diesem Sinne:

Schmeißt den Ofen an. In 7 Tagen ist schon der erste Advent!

Amaryllis

Einen schönen Sonntag und bis bald!

Jana.

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