Der Countdown ist durch!

Was waren das ein paar „wilde Tage“ –UFF.

RTEmagicC_9e8392ddc4.jpgAuf einmal war der Umzug ganz nah, schon da und schwupps packt man Matratzen und alle letzte Habseligkeiten in das Autos, in den Transporter und zur Not auch auf den Schoß. Es war gar nicht immer einfach den eigentlich kläglichen Rest in so kurzer Zeit umzuziehen. Die ungewohnte Bewegung schlug sich in fiesem Muskelkater nieder, Gläser schlugen auf dem Boden auf und die Waschmaschine auf meinem Fuß! Glück im Unglück: die Waschmaschine ist durch den Sturz nun hinüber, der Fuß hat es mit einem blauen Fleck und einem ordentlichen „AAAAAAAAAAAH-das tut weh Gedanken“ überstanden. Einen Klumpfuß hätte ich nun auch beim besten Willen nicht gebrauchen können 😉

Die alten Schlüssel sind wir auch bereits los, die Übergabe war unproblematischer als gedacht. Vermieter kam zwar 15 Minuten später, aber: er war da! Kaution: läuft. Abrechnung: läuft. Und gemeckert hat man an rein gar nichts. Der Vorteil, wenn man etwas unrenoviert übergeben muss ist der, dass man sich den Farbkleksen nur noch im neuen Heim widmen muss. Dafür muss dort an den Wänden umso mehr gemacht werden. Aber hey: es macht doch Spaß. Jeden Tag wird einem ein Stückchen mehr bewusst, dass man nun in etwas „eigenem“ wohnt. Das man das nicht mehr renoviert, obwohl man evtl in 2 Jahren wieder auszieht. Das man es sich so gemütlich macht, dass man sich die nächsten 10 Jahre in diesem Heim wohlfühlen kann.

Da das Herz des Bergischen Landes mich nun wieder hat, hier nun einmal ein kleiner Auszug 😉

RTEmagicC_346403a1f5.gifDurch allerhöchsten Erlass des Königs Wilhelm II von Preußen vom 27. Juli 1892 wurde der Stadt Gummersbach die Genehmigung zur Führung eines Stadtwappens erteilt.

Die weiß-roten Schachbalken auf goldenem Grund waren die Wappenzier der Grafen von der Mark, die 350 Jahre lang Landesherren über das Amt Neustadt und über die Veste Gummersbach gewesen sind.

Die Spindel im blauen Feld versinnbildlicht den Gewerbefleiß der Bevölkerung und insbesondere die Textilindustrie, die um die Jahrhundertwende einem großen Teil der Einwohner Lohn und Brot gab.

Die Mauerkrone wurde auf Anregung des Königlichen Heroldsamtes in Berlin in das Wappenbild aufgenommen. –> Alte Bahnhofsbilder

Am Wochenende schaffe ich hoffentlich noch einen neuen Eintrag.

Bis dahin!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter life abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s